Überraschungspicknick

Überraschungspicknick am 04. Juli 2023

Eine Überraschung..........

..........der besonderen Art hatte sich der Festausschuss für den letzten Übungsabend vor der Ferienpause ausgedacht: "Es wird nicht geübt. Wir treffen uns am Parkplatz vor dem Hammehafen. Mitzubringen sind gute Laune, das grüne Liederbuch und ein kleines Glas."

Schnell war klar, ..........

..........dass es eine Bootsfahrt geben würde, als uns im Torfschiffhafen der Torfkahn von unserem Sänger Wolfgang Wedelich erwartete. In der Sommersaison schippert er die Gäste auf dem Fluss, ab Herbst sind dann die Bootsarbeiten dran und dann - dann wird er wieder zum Singen kommen und mit seiner unverwechselbaren Stimme den 1. Bass verstärken.

Beladen mit Picknickkorb..........

..........und anderen Annehmlichkeiten konnte der Kahn schließlich ablegen und unter der Zugbrücke am Restaurant "Hammehütte Neu-Helgoland" vorbei Richtung "Tietjens Hütte" steuern. Unser erstes Lied "Aus der Traube in die Tonne" hallte zwischen den Brückenpfeilern. Wir sangen es noch mehrfach während der Fahrt, und der Schiffsführer freute sich, wieder unter uns Sängern zu sein und mitsingen zu können.

Die reizvolle Landschaft..........

..........der Hammeniederung schlägt die Betrachter immer wieder in ihren Bann, und man vergisst leicht, dass dieser Fluss ein Transportweg für den mühsam abgestochenen Torf war, der in Bremen verkauft wurde. Solche Reisen dauerten Tage, und die Anlegestellen waren willkommene Stationen zum Rasten.

Wolfgang Wedelich als gebürtiger Waakhausener wusste viel über die Menschen dort und ihre Eigenarten zu berichten. Nicht zuletzt zeugt die geknickte Brücke bei "Melchers Hütte" davon. Eine gerade Brücke scheiterte damals am Veto des privaten Landbesitzers am anderen Ufer. Also musste sie abknicken, um wieder auf Gemeindegrundstück zu führen.

Eine besondere Begegnung..........

..........mit einem anderen Torfkahn bei "Melchers Hütte" gab es, als dessen Fahrgäste sich als internationale Studenten der Musikhochschule vorstellten. Unser Chorgesang beeindruckte sie so sehr, dass die beiden Kähne eine Weile bei ganz langsamer Fahrt nebeneinander fahren mussten.

Der Wendepunkt war für uns bei "Tietjens Hütte" erreicht, und auch hier hallten unsere Lieder unter den Brückenbögen. Zurück an der Station "Melchers Hütte" gab es einen Zwischenstopp, und was lag näher, als dort vor den vielen Gästen gern gehörte Gesellschaftslieder zu singen.

Aufkommender Wind..........

..........bot die Möglichkeit, das Segel zu setzen und ohne das leise Tuckern des Motors über das Wasser zu gleiten und die unter Schutz stehende Landschaft auf sich wirken zu lassen. Nur ab und an durchbrach unser "Prost ihr Herrn" mit einem weiteren Lied die Stille. Unsere Vorräte an Laugengebäck und Getränken waren aufgebraucht, zeitgleich mit dem Ende unseres Ausflugs.

Wir danken..........

..........den Organisatoren für diese Veranstaltung. Sie hat erreicht, was sie bezwecken sollte, nämlich durch das Singen in einmaliger Umgebung den Gemeinschaftsgeist im Chor zur stärken.

Bericht von Herbert Saade - Fotos Michael Böhme

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