Wie auch im vorigen Jahr........
........probte der MGV Concordia schon Wochen vorher mit 13 aktiven Sängern Weihnachtslieder, um die Tradition der Weihnachtskonzerte, welche auch gleichzeitig als Highlight des Jahres gelten, fortzufahren.
Endlich war es soweit: der 15.Dezember, ein verregneter 3. Advent.
Pünktlich um 16:00 Uhr trafen wir Sangesbrüder uns mit dem Dirigenten, Friedhelm Meyer, um uns in der Kirche einzusingen und somit die ungewohnte Akustik des Kirchenraumes zu hören.
Dieses Konzert fand zum ersten Mal gemeinsam mit 23 Grundschulkindern, unter der Leitung der Lehrerin Katharina Thran statt, um das Weihnachtskonzert vor einem gut besuchten Publikum zu singen.
Um 17:00 Uhr eröffnete die Organistin Alina Kushniarova mit weihnachtlicher Orgelmusik das Konzert. Anschließend hielt sie eine kurze Ansprache und begrüßte die Besucher, den Kinderchor und die Concorden.
Wie im letzten Jahr........
........begannen wir mit „Dat Joahr geiht to end“ und danach die „Weihnachtsglocken“.
Mit den Kindern des 3. und 4. Jahrgangs hörten die Gäste das „Kalenderlied“
und der Männerchor sang mit den zahlreichen Kirchenbesuchern unter Begleitung der Orgel „Süßer die Glocken nie klingen“.
Jetzt hörten alle den Kinderchor und die Concorden gemeinsam das Lied singen „Welchen Jubel, welche Freude“! „Gloria in excelsis deo“ trugen danach elf Stimmen des Gesangvereins dem aufmerksam zuhörenden Publikum vor, bevor der Männerchor mit den Kinderstimmen das besinnliche Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ in der Kirche ertönen ließ.
Nun konnten sich die Concorden auf die im Halbkreis aufgestellten Stühle ausruhen, denn die Organistin spielte eine weihnachtliche Melodie auf der Orgel.
Als Auflockerung und Abwechslung........
........lasen sieben Schüler und Schülerinnen eine Weihnachtsgeschichte.
Die Concorden sangen zwei Lieder „Nachts in der Stille“ und „Leise sinkt der Abend nieder“.
Helle Stimmen der „Kirchenmäuse“ unter Begleitung der Lehrerin Katharina Thran erfüllten die Zionskirche mit dem Lied „Macht euch bereit“.
Alina Kushniarova rundete auf der Orgel mit einer weiteren Weihnachtsmelodie das Konzert ab.
Danach sangen alle gemeinsam „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“.
Langsam neigte sich der weihnachtliche........
........Abend dem Ende entgegen und Michael Böhme, als 1. Vorsitzender der Concorden, bedankte sich bei allen Mitwirkenden und den zahlreich erschienenen Gästen.
Als eine Besonderheit sang Peter Lingk mit seiner sonoren Stimme aus unserem 1. Bass mit dem Kinderchor „Geh, ruf es von den Bergen“, während der gesamte Chor in den Refrain einstimmte, und unser Dirigent allen Anwesenden ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschte.
Noch einmal erklang die Ahrend-Orgel, um das Ende des Konzerts einzuläuten.
Die Concorden erfreuten die kleinen Sänger und Sängerinnen zum Abschluss mit einer bunten Überrraschungstüte.
Nach diesem durchaus gelungenen Adventskonzert trafen wir, die Concorden, uns mit oder ohne „Anhang“ im Hemberg, um dort bei anregenden Gesprächen, stärkenden Gerichten und einem erfrischenden Getränk das Konzert zu reflektieren, sowie das Jahresende für den Chor mit seinen Höhen und Tiefen zu verabschieden.
Die Eltern der darauf abgebildeten Kinder haben ihr Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben
Bericht Andree Schumacher - Fotos Michael Böhme
An diesem regnerischen kühlen........
........Dezembertag war man froh, das warme Clubzimmer in der Cafeteria im Hallenbad von Worpswede erreicht zu haben.
An der vorbereiteten Weihnachtstafel nahmen 17 Personen Platz.
Nach einigen Begrüßungsworten vom ersten Vorsitzenden Michael Böhme wurde das Weihnachtsessen aufgetragen. Ein Essen, das noch von unserem kürzlich verstorbenen Mitglied Norbert Vagt arrangiert und bestellt worden war.
Eine Vorsuppe und ein auf einem Teller angerichteter Salat sorgten für einen guten Beginn.
Zum Hauptgang wurden Ente, Roulade, Schweinemedaillons im Speckmantel mit Rotkohl und Rosenkohl neben Kartoffeln und Kroketten serviert.
Alles hervorragend zubereitet und in reichlicher Menge angeboten.
Nachdem alle Teller und Schüsseln abgetragen waren, meldete sich unser Sangesmitglied Siegfried Stolle, genannt Siggi, zu Wort. Er wolle gern eine Runde spendieren. Gesagt – getan – nach einem kräftigen „Prost ihr Herrn“ wurden die Gläser geleert.
Zwar war man gesättigt, aber was bedeutet das nun bei dem nun gereichten Nachtisch: Köstliches Vanilleeis mit warmen Kirschen. Da konnte keiner widerstehen.
Insgesamt ein schmackhaftes Weihnachtsessen.
Dann bat unser Dirigent Friedhelm Meyer zum Aufstellen. Fünf Lieder wurden vom MGV Concordia vorgetragen:
Ei Mädchen vom Lande, Weihnachtsglocken, Kalenderlied, Nachts in der Stille und Dat Joahr geiht to End.
Kräftiger Beifall belohnte den Auftritt.
Das gesellige Beisammensein endete um 21.30 Uhr.
Text Eberhard Liepe – Fotos Michael Böhme
An einem sonnigen 1.Advent versammelte sich der MGV Concordia mit zehn Sängern und dem Dirigenten in der weihnachtlich sehr schön geschmückten Seniorenresidenz „Rosengarten“. In einem Nebenraum sangen die Sänger sich kurz ein und stellten sich dann vor den bereits zahlreichen Zuhörern auf.
Nach der Begrüßung durch Frau Sonja Schikorr, Leiterin der sozialen Betreuung, wurden vom Chor die folgenden sechs Lieder vorgetragen:
Dat Joahr geiht to End – Weihnachtsglocken - Kalenderlied - Welchen Jubel, welche Freude - Gloria in excelsis Deo und Stille Nacht.
In der anschließenden Pause wurde den Heimbewohnern, den Sängern und ihrem Dirigenten Friedhelm Meyer, Glühwein gereicht.
Danach folgten die Lieder 'Nachts in der Stille' - 'Leise sinkt der Abend nieder'. Das außerdem vorgetragene Lied 'Geh, ruf es von den Bergen', mit dem Solopart von Peter Link, erhielt viel Beifall. Dieses wurde zu einem Höhepunkt des Nachmittags.
Auf Wunsch von Frau Sonja Schikorr sang der Chor zum Abschluß gemeinsam mit den Bewohnern 'Kein schöner Land in dieser Zeit'.
Dankesworte beendeten den sehr gelungenen Auftritt des MGV Concordia in der Seniorenresidenz 'Rosengarten'.
Text Eberhard Liepe – Fotos Michael Böhme
20 JAHRE "WORPSWEDER ORGELMUSIK"
am 3.11.2024 IN DER ZIONSKIRCHE IN WORPSWEDE
Zu dieser Veranstaltung war neben fünf Worpsweder Chören auch der MGV Concordia eingeladen.
Nach den Begrüßungsworten startete ein abwechslungsreiches Programm.
Orgel- und Klavierstücke, die Chöre mit jeweils drei Liedbeiträgen und zwei gemeinsamen Liedern, sorgten für einen kurzweiligen und mit viel Beifall bedachten Ablauf.
Der Männergesangverein Concordia trat unter der Leitung von Friedhelm Meyer mit elf aktiven Sängern auf.
Nach dem Eingangslied "Ei Mädchen vom Lande", erhielt dann das zweite Stück "Die kleine Kneipe", besonders viel Beifall. Als Abschluss wurde das Lied "Dat Joahr geiht to End" vorgetragen.
Diese schöne stimmungsvolle und gelungene Veranstaltung endete mit einem Glas Wein in einem ansprechenden Rahmen im hinteren Kirchenraum.
Der Schützenverein Worpswede hat........
........traditionell gutes Wetter beim Empfang der Königsfamilie vor dem Umzug durch den Ort.
Dieses Jahr war es nicht anders, und die zahlreichen Abordnungen befreundeter Schützen- und Sportvereine freuten sich über die Sonne am blauen Himmel. Es herrschte eine fröhliche Stimmung, nicht zuletzt durch die Erfrischungsgetränke, wie sie immer wieder auf den Tabletts von der aufmerksamen Thekenmannschaft serviert wurden.
Für unseren Gesangsbeitrag hatten wir die Lieder "Aus der Traube" und "Wer hier mit uns will fröhlich sein" ausgewählt. Eine letzte Probe am Udo-Peters-Weg vor dem Versammlungslokal zeigte auch einigen Spaziergängern, dass wir die Chorsätze gut geübt hatten.
Zügig ging es dann zum Tisch des Königs Thore Twisterling und Königin Renate Späth mit den Adjutanten und dem Vorsitzenden Oliver Twisterling. Wir lieferten einen überzeugenden Gesangsvortrag und bekamen anerkennende Dankesworte der Majestäten.
Für den Schluss hatten wir uns für ein Lied entschieden, das wir bis dahin noch nicht in der Öffentlichkeit vorgetragen hatten: "Wo man Bier trinkt und ein Lied singt, da ist es herrlich auf der Welt!". Es war eine gelungene Überraschung und entsprach durchaus der guten Laune aller Zuhörer an diesem Morgen.
Spargel ist das ganze Jahr........
........über verfügbar, aber morgens frisch gestochen und noch am selben Tag serviert werden kann er nur wenige Wochen im Mai und Juni. Das muss der Festausschuss schon bei der Festlegung der Veranstaltungen im Januar berücksichtigen und einen entsprechenden Termin einplanen. Dieses Jahr war statt des Übungsabends am Dienstag in der Alten Schule ein Spargelessen in der "Teufelsmoorschleuse" vorgesehen, und wirklich alle Sänger hatten sich mit ihren Partnerinnen dort eingefunden.
Von der leckeren Spargelsuppe hätte man noch mehr essen mögen, doch die war ja erst der Auftakt für den Hauptgang. Schließlich standen die Platten mit den Spargelstangen in bester Qualität und auf "den Punkt gekocht" auf allen Tischen. Daneben waren aber noch die Schalen mit den Soßen und Kartoffeln, Schweineschnitzeln, verschiedenen Schinkensorten und Rührei. Die Wahl fiel schwer, und wer dann von seiner Wunschbeilage nichts mehr abbekam, musste nicht lange warten, bis eine weitere volle Schale vor ihm stand.
Gesungen werden sollte auch,........
........und geduldig sah unser Dirigent Friedhelm immer wieder in die Runde, ob denn jeder sein Besteck als Zeichen seiner inneren Zufriedenheit auf den Teller gelegt hätte. Er hat lange warten müssen, aber schließlich waren alle Sänger aufgestanden und versuchten, in einer Nische des eigentlich großen Raumes einen Platz in ihrer Chorstimme zu finden und nicht den Kontakt zum Dirigenten zu verlieren.
Der Vortrag "Aus der Traube" gelang uns am besten, am Lied "Die kleine Kneipe in unserer Straße" werden wir dagegen noch feilen müssen, obwohl unter diesen Umständen der eingängige Refrain ohnehin der wichtigste Teil des Stücks war.
Solche kleinen gesellschaftlichen Veranstaltungen stärken die Verbundenheit im Chor und schaffen Raum für persönliches Verständnis und Harmonie.
Wir freuen uns deshalb, dass es dem Festausschuss trotz aller Unwägbarkeiten im Vorfeld gelungen ist, alle Sänger für diesen Abend zu begeistern.
Das Pfingstsingen........
........begann in diesem Jahr mit einem gemeinsamen Frühstück der Sänger mit ihren Partnerinnen und einer großen Abordnung des Schützenvereins Worpswede.
Die Suche nach einem geeigneten Ort im Worpsweder Zentrum ist schwierig und einfach zugleich, denn zum "Hotel Village" gibt es um 9 Uhr morgens keine Alternative.
So konnte der 1. Vorsitzende Michael Böhme dort auf die lange Verbundenheit beider Vereine verweisen und seine Freude zum Ausdruck bringen, dass auch das Königspaar trotz vieler Termine gekommen war.
Durch die Fenster........
........im Gastraum konnten wir sehen, dass die Bergstraße langsam das Ziel einiger Touristen wurde, als das Informationszentrum öffnete.
Etwas mehr Publikum gab es dann aber auf dem Platz vor dem "Philine-Vogeler-Haus" erst, als wir mit dem Auftaktlied Lied "Die Sonn erwacht" begannen.
Leider fehlten zwei Sänger aus dem 1. Tenor, die aus familiären Gründen nicht dabei sein konnten. Diese Einschränkung auszugleichen, fiel schwer angesichts des Auftrittsortes, an dem der Wind den Klang des Chores auflöste und ihm die Kraft nahm.
Wir taten unser Bestes........
........mit Frühlings- und Gesellschaftsliedern aus unserem reichhaltigen Programm und hinterließen einen positiven Eindruck bei denen, die aus den vierstimmigen Chorsätzen alle Chorstimmen hören konnten.
Ein Singen unter freiem Himmel, auch unter dem schönen Blätterdach der Lindenbäume, führt aber jeden Chor an die Grenzen der Leistungsfähigkeit. Hier hätte es der mehrfachen Stärke der Sänger bedurft, um chorische Wirkung zu erreichen.
Wir freuten uns über den Beifall der Zuhörerinnen und Zuhörer und verabschiedeten uns mit dem klassischen Lied für Männerchöre "Aus der Traube in die Tonne, aus der Tonne in das Fass".
Seit 1996 gibt es die Chorveranstaltung........
........an der "Käseglocke" zum "Tag der Arbeit" am 1. Mai. Viele Chöre aus Worpswede und Umgebung haben aus ihrem Repertoire vorgetragen, und es ist interessant zu beobachten, dass die geschichtliche Einordnung dieses Feiertags allmählich, aber stetig in den Hintergrund gerückt ist.
Lieder der Arbeiter, die den Kampf um ihre Rechte zum Inhalt hatten, werden nicht mehr als zeitgemäß empfunden. Die Arbeiterbewegung hat ihre Ziele weitgehend erreicht, und der Begriff des Arbeiters ist ersetzt durch den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin.
Doch durch die Globalisierung haben sich andere Konfliktfelder aufgetan, die auch mit Kriegen gelöst werden sollen.
Der 1. Mai ist deshalb in den letzten Jahrzehnten immer ein Tag gewesen, an die Friedensbereitschaft zu appellieren.
In den Chorvorträgen........
........sind diese Bestrebungen manchmal thematisiert worden.
"Weißt Du, wo die Blumen blühn, wo sind sie geblieben?" ist eines der bekanntesten Friedenslieder, dieses Mal hörten wir es vom Worpsweder "Galeriechor". Wir sangen in diesem Sinn den "Ruf nach Frieden".
Frühlingslieder........
........und eher heitere Chorsätze nahmen aber den größten Raum ein. Sie entsprachen auch dem prächtigen Wetter dieses Tages und dem gut gelaunten Publikum, das im Garten Platz genommen hatte.
Die fünf Chöre,........
........alle aus Worpswede, präsentierten unterhaltsame Einstudierungen und wurden gern mit Beifall bedacht.
Nach Beendigung der Veranstaltung trafen sich noch einige Concorden zum Umtrunk auf dem Maimarkt, um hier ein freudiges "Prost, ihr Herrn" vorzutragen.
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Der 1. Bass ist bei den Concorden mit vier Stimmen besetzt, und einen Sänger davon könnte man sicher als "Sprinter" bezeichnen. Nicht, dass er mit dem Automodell zu verwechseln wäre, sondern im Gegenteil verzichtet er auf starke Motorisierung und kommt von der Geest in Sandhausen regelmäßig mit dem Fahrrad zu den Übungsabenden in die "Alte Schule" nach Worpswede. Er fährt sozusagen immer mit dem Fahrrad, bei Sturm und Regen, überschwemmten Hammewiesen im Teufelsmoor und im Winter auch bei Mondschein, wenn das Singen zu Ende ist.
Wer ihm das gleichtun will, muss aber auch die Altersangabe beachten!
Unser Sänger Eberhard Liepe ist gerade 80 Jahre alt geworden und erfreut sich bester Gesundheit und Muskel- bzw. Tatkraft. Und seine gute Lunge reicht nicht nur für eine klare Stimme, sondern auch noch für manche Anmerkungen über die zu singenden Noten.
In das 81. Lebensjahr geht man nicht allein, sondern feiert diesen Umstand mit der Familie und guten Freunden. Die Einladung an den Chor hatte er schon rechtzeitig ausgesprochen, sodass alle Sänger diesen frühen Montagnachmittag in ihrem Kalender vermerken konnten. Im Restaurant "Kreuzkuhle" in Findorff warteten schon seine Gäste, und nach einem kurzen Ansingen begrüßten wir sie mit "Die Sonn' erwacht" und "Heute hier, morgen dort" mit dem Text von Hannes Wader". Das wehmütige Lied vom "Bajazzo" folgte und mit kräftiger Stimme sangen wir "Aus der Traube in die Tonne". Besonders an die Damen hatte Eberhard gedacht, als er "Es löscht das Meer die Sonne aus" auf seine Wunschliste setzte.
Zuversichtlich erklangen dann "Heute ist heut'" und das Gesellschaftslied, bevor wir mit dem "Ruf nach Frieden" und dem aufmunterndem Trinklied "Wer hier mit uns will fröhlich sein" unseren Chorvortrag abschlossen.
Der Gastgeber dankte uns mit anerkennenden, bewegenden Worten und freute sich mit uns über den Beifall für "seinen" Männerchor, der sich hier nach einhelliger Meinung in guter Qualität harmonisch präsentiert hatte.
Wir bedanken uns hier noch einmal für die Einladung und nicht zuletzt auch für die große Kuchenauswahl und die Erfrischungen.
Text Herbert Saade - Fotos Michael Böhme
Eine feste Größe im Terminplan ist das Grünkohlessen.
Einige Sänger hatten sich mittags zuhause zurückgehalten und waren mit entsprechendem Appetit direkt in das "Cafè im Schwimmbad" gekommen.
Die andere Gruppe war wieder unter der kundigen Führung von Hagen Hubert durch den Ortskern von Worpswede gewandert, um Neues zu entdecken oder das Alte mit anderen Augen zu sehen. In der Bauernreihe erfuhren sie einiges über die Familiengeschichten der damaligen Großbauern und waren doch erstaunt, dass es schon damals Partnerschaften zwischen Franzosen und Deutschen gab, die familiäre Folgen hatten. Wozu brauchte man Verträge wie heute, wenn man sich auch so gut verstand?
Im Atelier des Bildhauers Bernd Altenstein und der Bildhauerin Gisela Eufe gab es höchst interessante Einblicke in die Arbeit der Kunstschaffenden, und der Hausherr war gerne bereit, den Sängern ihre Fragen zu beantworten. Und ein guter Trunk aus der Edition "Künstlerwasser" unseres Sängers Kai Faouzi war eine wohltuende Abwechslung an diesem kalten, regnerischen Tag.
Am Ende der Wanderung waren schließlich alle Sänger und ihre Partnerinnen im Clubzimmer versammelt und warteten auf das Essen. Es brauchte nicht lange, und schon standen nach der heißen Vorsuppe die Teller mit den dampfenden Wurst- und Fleischportionen neben dem Grünkohl auf den Tischen. Was für eine Einladung an alle, die gerne Deftiges essen!
Auch die beste Mahlzeit nimmt einmal ein Ende, und dann gilt es, denjenigen auszuwählen, der oder die mit Genuss und Anerkennung für die Leistung der Küche das Kohlessen am meisten zu würdigen versteht. Einstimmig fiel die Wahl auf Gerda, die Frau unseres Dirigenten Friedhelm. Unter dem Beifall der Runde konnte der 1. Vorsitzende Michael Böhme den Preis verleihen: eine gerahmte Zusammenstellung der Noten der Komposition "Freude, schöner Götterfunken", auch bekannt als Europahymne von Ludwig van Beethoven.
Aber in dieser Version ist es mit einem Text zu Ehren des MGV Concordia Worpswede versehen und ein Geschenk des Galeriechores zum 150-jährigen Jubiläum in 2013.
Trink- und Gesellschaftslieder rundeten den Abend ab. Wir waren mit Friedhelm fleißig gewesen und hatten viele Noten mitgebracht. Der Auftritt gefiel uns allen, und wir werden gerne wieder im nächsten Jahr solch eine Veranstaltung durchführen.
Text Herbert Saade - Fotos Michael Böhme
Unser Besuch im Seniorenheim "Vogeler Villa" war eigentlich auf dem Veranstaltungsplan von 2023, doch krankheitsbedingte Umstände hatten die Umsetzung verhindert. Einen Monat später gelang es dann doch, und nach einem herzlichen Willkommensgruß durch die Heimleitung und dem nötigen Einsingen standen wir im Aufenthaltsraum vor mehr als 30 Zuhörerinnen und Zuhörern, die uns gespannt erwarteten.
"Die Sonn' erwacht" und "An hellen Tagen" waren unsere Auftaktlieder, gefolgt von "Heute hier, morgen dort", bevor wir mit dem "Bajazzo" aus der gleichnamigen Oper ein etwas schwermütigeres Lied anstimmten. Bassbetont erklang dann "Aus der Traube in die Tonne", das uns gut gelang und einigen Beifall hervorrief.
Die Erfrischungen in der Pause nahmen wir gerne an und konnten so gestärkt unseren zweiten Teil des Auftritts beginnen. "Es löscht das Meer die Sonne aus" weckte bei einigen Bewohnern sicher Erinnerungen an vergangene Italienurlaube, unser kraftvolles "Heute ist heut'" strahlte Zuversicht aus und mit dem "Gesellschaftslied" betonten wir die Freude am gemeinsamen Leben und Wirken.
Nach dem Schlusslied ergab sich noch die Gelegenheit für einige Gespräche über das Singen in Chören, das in der Erinnerung an vergangene Lebensjahre noch sehr präsent ist.
Wir danken der Heimleitung, dass wir mit unseren Liedern den Nachmittag etwas abwechslungsreicher gestalten durften und kommen gerne wieder.


































































